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Projektgruppe eGK und HBA

Herzlich Willkommen!

Projekt: Referenzmodelle und Umsetzungskonzepte

Die Einführung der Telematikinfrastruktur ist ein Projekt mit vielen Dimensionen. Elektronische Gesundheitskarte (eGK) und Heilberufe-/Berufsausweis (HBA) werden kommen. Einerseits sind die Auswirkungen auf den Klinikbetrieb bisher nicht hinreichend untersucht, andererseits sieht die gematik ihren Schwerpunkt in der technischen Ausgestaltung und nicht in der Analyse klinischer Abläufe. Allerdings wird immer wieder von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten angemerkt, dass die Prozesse rund um eGK und HBA nicht ausreichend beschrieben werden, so dass es in den Testregionen zu erheblichen Schwierigkeiten kommt und die beteiligten Einrichtungen in den und außerhalb der Testregionen auf die kommenden Änderungen nicht oder nur unbefriedigend vorbereitend reagieren können. Erste informelle Rückmeldungen aus den Testregionen auf der KIS Tagung 2007 weisen auf erheblich Schwierigkeiten insbesondere bei der notwendigen Umstellung der Prozesse und der Integration von eGK und HBA in den klinischen Alltag hin. Hier erscheint es notwendig, den Häusern durch eine zunächst wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas in Form eines Referenzmodells entsprechende Hilfestellungen zu bieten.

Erste Prozessbeschreibungen für Heilbronn in [Werner 2006] zeigen, dass auf die Krankenhäuser weitreichende organisatorische Änderungen zukommen werden, die sowohl die Management-Ebenen als auch die Informatik betreffen.

Diese Projektgruppe hat zum Ziel, Referenzprozesse, Referenzarchitekturen und einen Umsetzungsleitfaden für die Einführung von eGK und HBA in Krankenhäusern zu erarbeiten, die sowohl große Universitätsklinika und Kliniken der Maximalversorgung berücksichtigen wie auch kleine Krankenhäuser. Eine Ausweitung auf den niedergelassenen Bereich sollte nicht ausgeschlossen werden.

Für eine konkrete Fortführung und praktische Umsetzung der Ergebnisse ist eine anschließende Verbreitung des Referenzmodells über die entsprechenden Gremien mit Hilfe der GMDS erforderlich derart, dass die Spezifikationen der gematik und die technischen Umsetzungen der Softwareanbieter entsprechend angepasst werden können.

 

Projektgruppenleitung:

Prof. Dr. Anke Häber, Westsächsische Hochschule Zwickau

Prof. Dr. Alfred Winter, IMISE, Universität Leipzig

Dr. Christoph Seidel, CIO des Klinikums Braunschweig

 

Vorträge vom conhIT-gmds-Satellitenworkshop 2009 in Berlin:

Hier wird in Kürze der Leitfaden, 1. Version, erscheinen!

Interesse an der Projektgruppe und einer Mitarbeit: Schreiben Sie eine Email an anke.haeber @ fh-zwickau.de.

 
 
Anke Häber, 30.4.2009